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Digitales Röntgen

Im digitalen Röntgen wird die Speicherfolie durch einen elektronischen Chip ersetzt. Auch hier kann das digital ausgelesene Bild danach verarbeitet und angepasst werden.

Der Prozeß der Bildentstehung gestaltet sich noch viel schneller und der Arbeitsablauf wird durch die nicht mehr benötigten Kassetten vereinfacht.

Durch Auflösung, Dynamikbereich, Quantenausbeute, Ansprechempfindlichkeit, Auslesegeschwindigkeit und Dunkelstrom unterscheiden sich verschiedene Chipsysteme und können so für unterschiedliche Anwendungen in Astronomie, Medizin oder Fotografie für die Bilderzeugung genutzt werden.

Auch das hier erzeugte digitale Bild vermeidet über die mögliche Nachbearbeitung gegebenenfalls notwendige Wiederholungsaufnahmen bei Belichtungsfehlern und senkt damit die Strahlenbelastung.

Des Weiteren führt die geänderte Empfindlichkeit der Chips und deren Dynamikverhalten bei der Bilderzeugung teilweise zu einer geringeren Dosis für Bildentstehung, das führt zu einer weiteren Senkung der Strahlenbelastung des Patienten.

Die digitale Bildverarbeitung erhöht durch die Möglichkeit der Nachvergrößerung und den Kontrastveränderungen die Diagnosesicherheit und die Diagnoseklarheit. Die Archivierung und der Bildversand werden vereinfacht. Das führt zu einer Zeitersparnis, langfristig auch zu einer Kostenersparnis und schafft über Film- und Chemieeinsparungen eine Umweltentlastung.

Insgesamt wird der Patient bei der eigentlichen Erstellung des Röntgenbildes nichts von dieser technischen Revolution bemerken. Die Erstellung der Aufnahmen - sei es von Knochen, Lunge oder sonstigen Organen des Körpers erfolgt im Prinzip wie z. Zt. von Konrad Röntgen.
Anstelle der bisher verwendeten Chemie- und Röntgenfilme wird dabei im digitalen Röntgen das von einem Speziallesegerät erfasste Röntgenbild in einem Computer gespeichert. Seit Ende d. J. 2004 wird ein entsprechend digitales Direktradiographiesystem in der Klinik "Helle-Mitte" GmbH Berlin eingesetzt und in Kooperation mit der Röntgenpraxis betrieben.
Wir freuen uns, unsere Patienten an der Entwicklung des technischen Fortschritts auf diesem Gebiet und der damit verbunden Strahleneinsparung teilhaben lassen zu können.