x
x
x
x

MRT - Was ist das?

Die Kernspintomographie liefert Schnittbilder aus dem Körperinneren, die ebenso gestochen scharf und aufschlussreich sind wie Zeichnungen aus dem Anatomiebuch.


Hüfte

Insbesondere Weichteile sind darauf derart kontrastreich wiedergegeben, dass sie mit bislang unerreichter Deutlichkeit zu erkennen sind. Zudem lassen sich diese Aufnahmen in jeder benötigten Ebene anfertigen (sowohl quer als auch längs und schräg durch den Körper) - und das mit einer außerordentlich hohen Auflösung bis zu Details von weniger als einem Millimeter Größe.

Die Kernspintomographie funktioniert mit starken Magnetfeldern und kurzen Radioimpulsen und basiert auf dem sogenannten Kernspin. Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft des Atomkerns,

sich wie ein Kreisel um seine eigene Achse zu drehen und dadurch zu einem winzig kleinen Magneten zu werden.

Ein Spezialcomputer errechnet die Kernspintomogramme, die auf dem Monitor die verschiedenen Gewebe in unterschiedlichen Helligkeitsstufen darstellen: Wasserreiche Gewebe erscheinen z.B. sehr hell und Gewebe mit wenig Wasser dunkel.

Durch die Änderung der Radiofrequenz lassen sich wichtige Rückschlüsse auf die unmittelbare biochemische Umgebung der Atomkerne und damit auf den Zustand des umliegenden Gewebes ziehen. Deshalb wird jedes Bild mit verschiedenen Frequenzen aufgenommen (zusätzlich auch in verschiedenen Richtungen), was zu der recht langen Untersuchungszeit führt.


Kopf